Zu Lande, im Wasser und in der Luft
Hundeshootings dürfen krachen. Müssen sie aber nicht. Denn die besten Bilder entstehen nicht dadurch, dass ein Hund möglichst spektakulär durch die Gegend fliegt – sondern dann, wenn die Bilder zu ihm passen.
Manche Hunde laufen nicht einfach. Sie starten durch.
Sie springen ins Wasser, jagen einem Spielzeug hinterher, pflügen durch Schnee und Matsch oder hängen für einen kurzen Moment scheinbar schwerelos in der Luft.
Action kann fantastisch sein
Wenn ein Hund gesund, fit und mit Begeisterung dabei ist, darf es bei einem Shooting auch mal ordentlich scheppern.
Wasser spritzt, Pfoten fliegen, Fell weht und manchmal entscheidet eine winzige Hundertstelsekunde darüber, ob aus einer Bewegung genau dieses eine Bild wird.
Solche Momente machen Spaß. Dem Hund, seinem Menschen – und zugegeben auch mir hinter der Kamera.
Aber genau diese Bilder sind eben nur eine von vielen Möglichkeiten.
Der Hund bestimmt, was zu ihm passt
Nicht jeder Hund ist eine kleine Rakete. Und das muss er auch überhaupt nicht sein.
Es gibt Hunde, die ruhiger sind. Hunde, die schon ein paar Jahre mehr auf den Pfoten haben. Hunde, die lieber beobachten als lossprinten. Und solche, deren schönster Platz ohnehin direkt neben ihrem Menschen ist.
Für mich entsteht ein gutes Hundebild deshalb nicht dadurch, dass ein Hund möglichst spektakulär durch die Gegend fliegt.
Es entsteht dann, wenn ein Bild zu diesem Hund passt.
Das kann eine wilde Bewegung im Wasser sein. Ein Sprung durch den Schnee. Ein kurzer Blick mitten im Lauf. Aber genauso ein ruhiger Moment, eine Berührung oder dieses selbstverständliche Nebeneinander von Mensch und Hund.
Zu Lande
Rennen, springen, entdecken
Wald, Wiese, Feldweg, Schnee oder Stadt: Schon ein paar Meter und eine andere Perspektive können aus einem unscheinbaren Ort eine großartige Kulisse machen.
Im Wasser
Wenn es ordentlich spritzt
Für wasserbegeisterte Hunde ist Bewegung im Bach, See oder am Ufer oft genau ihr Element – voller Dynamik, Ausdruck und Lebensfreude.
In der Luft
Für einen Moment schwerelos
Manche Hunde haben einfach eingebaute Flügel. Wenn Temperament, Gesundheit und Lust mitspielen, dürfen wir sie natürlich auch benutzen.
Wir müssen aus einem ruhigen Hund keinen Actionhelden machen.
Und einen Hund, der vor Energie platzt, müssen wir nicht für jedes Bild auf einen Baumstumpf setzen und ihm erklären, dass er jetzt bitte würdevoll aussehen soll.
Wir nutzen das, was da ist: Charakter. Temperament. Beziehung. Und den Moment.
Möglichkeiten gibt es reichlich
Wald, Wiese, Wasser, Feldwege, alte Mauern, ein Stück Stadt oder ein Ort, an dem Hund und Mensch sowieso gerne gemeinsam unterwegs sind – eine gute Location muss nicht spektakulär sein.
Sie muss zur Idee passen.
Licht, Hintergrund, Jahreszeit und natürlich das Temperament des Hundes entscheiden darüber, was wir daraus machen können. Manchmal reicht schon eine andere Perspektive und ein paar Meter weiter entsteht plötzlich ein völlig neues Bild.
Und wenn eine etwas ausgefallenere Idee im Kopf herumschwirrt: umso besser.
Ich mag Shootings, bei denen nicht vorher jedes Bild bis ins Detail feststeht. Wir können eine Idee vorbereiten – aber das Spannende passiert häufig genau dazwischen.
Und warum eigentlich immer nur der Hund?
Vielleicht sollen Hund und Mensch gemeinsam vor die Kamera. Vielleicht ein Paar mit seinem Vierbeiner. Vielleicht die ganze Familie.
Denn häufig erzählen genau diese Bilder später viel mehr als ein perfektes Einzelportrait.
Ein Hund gehört für viele Menschen mitten ins Leben und mitten in die Familie. Also darf das auf den Bildern auch genauso aussehen.
Nicht steif nebeneinander aufgestellt. Nicht alle auf Kommando gleichzeitig in die Kamera schauend.
Sondern miteinander.
Laufen. Spielen. Anlehnen. Quatsch machen. Zusammensitzen. Oder einfach diesen einen kurzen Moment erwischen, in dem keiner mehr darüber nachdenkt, dass gerade eine Kamera dabei ist.
Kein Shooting von der Stange
Bei meinen Shootings gibt es kein festes Programm, das ich jedem Hund überstülpe.
Ich möchte vorher wissen, wer da eigentlich vor meine Kamera kommt.
Ist dein Hund eine Sportskanone oder eher gemütlicher Genießer? Kann er frei laufen oder arbeiten wir besser mit einer Schleppleine? Liebt er Wasser, Spielzeug oder Schnee? Bleibt er lieber bei dir? Gibt es Dinge, die er besonders gut kann – oder Dinge, die er überhaupt nicht mag?
Und natürlich geht es auch um euch: Welche Bilder wünscht ihr euch? Soll es wild werden, ruhig, emotional, ungewöhnlich – oder von allem ein bisschen?
Daraus entsteht ein Shooting, das zu euch passt.
Die beste Idee ist die, bei der der Hund mitmacht
Eine Sache steht bei jedem Shooting über dem Bild: Der Hund muss sich wohlfühlen.
Kein Foto ist es wert, einen Hund zu etwas zu drängen, das er nicht möchte oder körperlich nicht leisten kann.
Wenn er voller Begeisterung durchs Wasser donnert – wunderbar.
Wenn er lieber neben seinem Menschen sitzt, sich anlehnt und gemeinsam mit ihm die Welt betrachtet – genauso wunderbar.
Es geht nicht darum, aus jedem Hund dasselbe Motiv zu machen. Es geht darum, genau die Bilder zu finden, die zu seinem Wesen passen.
Zu Lande, im Wasser oder in der Luft?
Am Ende ist mir ziemlich egal, wo wir das Bild machen. Entscheidend ist, dass ihr euch später darin wiedererkennt.
Vielleicht mit fliegenden Wassertropfen. Vielleicht mit vier Pfoten gleichzeitig in der Luft. Vielleicht ganz ruhig, Schulter an Schulter mit deinem Hund. Oder mit einer Idee, auf die wir beide vorher noch gar nicht gekommen sind.
Erzähl mir von deinem Hund und davon, welche Bilder du dir wünschst. Den Rest entwickeln wir gemeinsam.
Shooting anfragen

