Über mich - Tierfotografie - Bad Honnef

Hinter Dog Pictures steckt kein Fotostudio. Sondern ein Hundemensch.

Seit über 15 Jahren fotografiere ich Hunde und Pferde. Nicht weil sie perfekt sind – sondern weil sie uns oft mehr bedeuten als viele Worte.

In dieser Zeit durfte ich unzählige Tiere, Menschen und Geschichten kennenlernen. Jede Begegnung ist anders. Genau das macht Tierfotografie für mich bis heute so faszinierend.

Dog Pictures ist keine große Marke. Dog Pictures ist die Verbindung aus Leidenschaft für Tiere, Fotografie und dem Wunsch, Erinnerungen festzuhalten, die irgendwann unbezahlbar werden.
Mathias Ahrens
Mathias Ahrens Fotograf
Wer ich bin

Hallo, ich bin der Mathes.

Viele Menschen kennen mich als Fotograf. Andere als Webdesigner oder Grafiker.

Was viele nicht wissen: Die Tierfotografie begleitet mich schon seit über 15 Jahren. Was als Leidenschaft für Hunde begann, entwickelte sich über die Jahre zu Shootings, Workshops und Einzelcoachings rund um die Tierfotografie.

Dabei ging es für mich nie darum, Tiere perfekt in Szene zu setzen. Mich interessieren Charakter, Ausdruck und die kleinen Momente, die oft nur für Sekunden sichtbar sind.

Neben privaten Shootings durfte ich auch auf Veranstaltungen fotografieren, unter anderem für Aktionen von Zooplus und weitere Events rund um Hunde und Tierhalter.

Die Hunde hinter Dog Pictures

Zwei Hunde. Zwei Charaktere. Ein riesiger Platz in unserem Leben.

Dog Pictures wäre ohne Yuma und Auri vermutlich nie das geworden, was es für mich heute ist. Sie waren und sind nicht einfach Hunde, die irgendwann vor meiner Kamera standen. Sie gehören zu unserer Geschichte.

Yuma – Australian Shepherd und langjährige Begleiterin von Dog Pictures
Für immer bei uns

Yuma – ihr Stern leuchtet weiter.

Seit ich wieder fotografiere, werde ich immer wieder gefragt: „Und wo ist Yuma?“

Ich habe lange überlegt, ob und wie ich darauf antworten möchte.

Yuma ist nicht mehr da.

Im April, einen einzigen Tag vor ihrem 12. Geburtstag, hat sie uns völlig plötzlich und unerwartet verlassen.

Aus dem Nichts. Keine Vorwarnung. Keine Zeit, sich darauf vorzubereiten. Keine Zeit für einen richtigen Abschied.

Und vielleicht ist genau das etwas, das bis heute besonders weh tut.

Fast zwölf Jahre war dieser unglaubliche Sturkopf ein Teil unseres Lebens. Nicht einfach nur ein Hund, der irgendwie mitlief. Sie war mittendrin. Immer.

In unserem Alltag, in unseren Urlauben, auf meinen Bildern und an unseren Lieblingsplätzen.

Und natürlich auch an ihrem Lieblingsplatz: am Meer.

Dänemark ohne Yuma können wir uns bis heute kaum vorstellen.

Sie wusste jedes Mal schon Tage vorher, dass es wieder losging. Sobald die Koffer hervorgeholt wurden und sich im Haus diese ganz bestimmte Aufbruchsstimmung breitmachte, ließ sie uns praktisch nicht mehr aus den Augen.

Bloß aufpassen. Bloß nicht irgendwo hingehen. Bloß nicht auf die vollkommen absurde Idee kommen, sie zu vergessen.

Als ob wir das jemals gekonnt hätten.

Dieses Jahr werden wir nicht dorthin fahren.

Noch nicht.

Nicht an dieses Meer, an dem sie so glücklich war. Wo sie einfach Hund sein konnte. Durch Wasser und Sand rennen, ihren eigenen Kopf haben, die Nase in den Wind halten und die Welt für ein paar Tage genau so nehmen, wie sie kam.

Vielleicht kommt irgendwann der Zeitpunkt, an dem wir wieder dort stehen können und bei der Erinnerung mehr lächeln als weinen.

Im Moment können wir es noch nicht.

Denn sie fehlt. Jeden verdammten Tag.

Sie fehlt an ihren Plätzen. Sie fehlt auf unseren Wegen. Sie fehlt in den kleinen Gewohnheiten, über die man früher überhaupt nicht nachgedacht hat.

Und sie fehlt auch jetzt, wo ich wieder mit der Kamera unterwegs bin. Vielleicht sogar besonders dort.

Denn so viele meiner Erinnerungen an die Fotografie sind untrennbar mit ihr verbunden.

Aber wenn ich alte Bilder von ihr sehe, merke ich auch etwas anderes:

Sie ist noch da.

Nicht so, wie wir es uns wünschen würden. Aber in jedem dieser Bilder. In jeder Erinnerung. An jedem ihrer Plätze. In all den Geschichten, die wir über sie erzählen können.

Und in uns.

Manche Hunde hinterlassen keine leere Stelle. Sie hinterlassen eine ganze Welt, die plötzlich stiller geworden ist. Yuma war so ein Hund.

Und deshalb glaube ich gerne daran, dass irgendwo dort oben ein kleiner, ziemlich eigensinniger Stern heller leuchtet als die anderen.

Dass sie in klaren Nächten über uns wacht.

Vermutlich mit genau diesem Blick, mit dem sie uns fast zwölf Jahre lang klargemacht hat, dass sie sowieso viel besser weiß, wie die Dinge zu laufen haben.

Wir vermissen dich, Sturkopf.
Unendlich.

Und wir werden dich niemals vergessen.

Dein Platz ist bei uns. In unseren Erinnerungen. In unseren Bildern. In unseren Herzen. Immer.

Und dein Stern leuchtet weiter. ❤️

Unsere Prinzessin

Auri – unser Good Girl.

Eigentlich kann man Yumas Geschichte nicht erzählen, ohne auch über Auri zu sprechen.

Fast neun Jahre waren die beiden 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche zusammen.

Nach außen wirkten sie dabei gar nicht immer wie dieses typische unzertrennliche Hunde-Duo. Kein ständiges Aneinanderkleben, kein großes Theater.

Erst nachdem Yuma nicht mehr da war, haben wir gemerkt, wie tief die Verbindung zwischen den beiden tatsächlich gewesen sein muss.

Auch Auri hat getrauert.

Yuma war ihr Leitstern. Ihre Konstante. Diejenige, die irgendwie immer da war und wusste, wie der Laden läuft.

Und natürlich hat Auri im Laufe der Jahre die eine oder andere besonders wertvolle Angewohnheit von Yuma übernommen.

Machste nix. So ist sie eben. 😄

Auri ist eigentlich genau der Australian Shepherd, den sich viele Menschen vorstellen, wenn sie von dieser Rasse träumen.

Unglaublich lieb. Gelehrig. Kuschelig. Aufmerksam. Und vor allem: unser Schatten.

Wo wir sind, möchte auch Auri sein. Dann ist ihre Welt in Ordnung.

Okay … einen kleinen Temu-Fehler hat das Gesamtpaket.

Die Kommunikationseinheit wurde offenbar etwas zu leistungsfähig verbaut. Wenn irgendwo im Nachbarsort ein Hund der Meinung ist, etwas Wichtiges verkünden zu müssen, bekommt er selbstverständlich eine Antwort.

Auch dann, wenn Auri überhaupt nicht gefragt wurde.

Man ist schließlich höflich. 😂

Andere Hunde wiederum hält sie grundsätzlich für eine eher überschätzte Erfindung.

Sie hatte fast neun Jahre lang Yuma.

Das hat ihr vollkommen gereicht.

Dabei würde sie niemals einfach ungefragt zu einem fremden Hund oder Menschen laufen. Dazu hat sie überhaupt keine Veranlassung.

Sie hat schließlich Wichtiges zu erledigen: bei ihren Menschen sein.

Und genau darin ist sie großartig.

Man kann sie überallhin mitnehmen. Zu Kindern, zu älteren Menschen, mitten unter Leute. Sie bewegt sich ruhig, freundlich und sicher durch die Welt und macht es uns damit unglaublich leicht.

Seit Yuma nicht mehr da ist, ist Auri nun endgültig zu unserer kleinen Prinzessin geworden.

Und so langsam hat sie verstanden, dass dieses neue Luxusleben durchaus gewisse Vorteile hat:

volle Aufmerksamkeit, volle Kuschelquote, volle Prinzessinnenrechte.

Sie genießt es.

Und wir genießen sie.

Natürlich lieben wir Auri genauso sehr wie wir Yuma geliebt haben und immer lieben werden. Auf ihre ganz eigene Art hat auch sie längst einen riesigen Platz in unserem Leben.

Sie ist unser Good Girl. Unser Schatten. Unsere Prinzessin.

Und wir wünschen uns vor allem eines:

Dass sie noch sehr lange gesund, munter und genauso wunderbar eigen bleibt, wie sie ist. ❤️

Und wenn morgen früh der Hund aus dem Nachbarsort wieder etwas zu kamellen hat?

Dann bekommt er natürlich eine Antwort.
Das gehört sich schließlich so. 😉

Auri – Australian Shepherd und Prinzessin bei Dog Pictures